Samstag, 7. Juli 2012

Derrymore to Cahersiveen

Derrymore nach Cahersiveen / Derrymore to Cahersiveen

Nein. Mit seinen Füßen kann David heute sicher nicht laufen. Und wir sind alle ziemlich platt. Also muss eine andere Lösung her. Michael, ein Bekannter von Kathrine, hat uns also aus Mitleid heute morgen mit dem Auto mitgenommen da es mal wieder in Strömen geregnet hat. Das bedeutet das wir heute ehrlich gesagt garnicht gelaufen sind: Pausetag!

Nope. With his feet full of blisters, David is unable to walk today, and the rest of us are pretty exhausted as well. There has to be a different way today. Luckily, Michael - a friend of Katherine's - drove us to Cahersiveen this morning out of pity, because it is raining again. This means we get to spend a day in Cahersiveen without even walking: Break-Day! 

  

So haben wir heute wirklich nur einen schoenen entspannten Tag in der Stadt Cahersiveen vor uns. Nachdem wir unsere Rucksäcke im Sive Hostel abgestellt haben, wo wir heute nächtigen werden, bummeln wir zuerst einmal die einzige Strasse entlang und suchen uns ein hübsches Café wo wir vor dem Regen fliehen. Wir setzen uns in Helen's Coffee House und schauen dem Regen zu, während wir Scones essen und Kaffee trinken. Wir haben zwar eigentlich vor nicht allzu langer Zeit gefrühstückt aber: nichts tun macht hungrig.

Sive Hostel
Spotting Helen's Coffee House


Cahersiveen
 
We spent a very relaxed day in the town of Cahersiveen. Leaving our backpacks at Sive Hostel, where we will stay tonight, we walk down the mainstreet looking for a nice café where we can hide from the pouring rain. We sit down in Helen's Coffee House and watch the rain outside the window, while we're eating scones and drinking coffee. True, we did just have a great breakfast at Katherine's but: doing nothing apparently makes you hungry!   



Durch Cahersiveen kommt heute eine Charity-Radtour auf dem Ring of Kerry durch, 9000 Radlern kommen vorbei also war richtig was los im Ort und über Lautsprecher an jeder Ecke wurde Musik gespielt, von traditionell irischer Musik bis Pop-Musik aus den Charts war alles dabei. Und zwar den ganzen Tag!

Today there is a charity cycling tour on the Ring of Kerry, 9000 bikers will come through Cahersiveen today, so the town is very busy. There is music being played over speakers on ever corner, traditional irish music and charts alike. All day!



Um nicht ganz aus der Uebung zu kommen sind Anna und Iris zum Ballycarbery Castle gewandert (ca. 8 km insgesamt). Ja, das ist das Schloss aus dem Film Leap Year - zumindest behauptet der Film das. Und wir wollten uns das doch mal genauer ansehen. Ist aber ein anderes Schloss, die haben im Film nur die Geschichte geklaut. Hollywood... David blieb im Hostel und schonte seinen Fuß. So ganz ohne Gepäck zu laufen ist schon sehr angenehm.

The real Ballycarbery Castle ruin
seagull :)
Through the window




In order to not get out of practice, Iris and Anna walk to the ruins of Ballycarbery Castle, which is about 8km all together. Yes, that IS the castle mentioned in the movie 'Leap Year' - so we wanted to take a closer look. Bt it actually is a different castle, they just took the story. Hollywood accuracy... meanwhile David stayed in the hostel, giving his feet some rest. Walking without the backpack was very nice, by the way.   



Am Abend gibt es Spaghetti, heute haben wir sogar etwas Hackfleisch für die Bolognese und leckeren Parmesan. Danach sitzen wir noch etwas im Gemeinschaftsraum, schauen Indiana Jones und dann eine Britische Gameshow die wir nicht ganu verstehen... aber spannend war es schon. Und wenn Iris mitgemacht hätte dann hätte sie drei richtige Zahlen im Loto gehabt! Danach gehen wir auch schon ins Bett. Es wird immernoch Musik gespielt...

In the evening we have spaghetti, with meat for bolognese this time and with very goot grated cheese. Afterwards we sit in the common room, watching Indiana Jones - Raiders of the Lost Ark and afterwards a british game show that we don't entirely understand... but it's very interesting. And if Iris had played, she would have had three correct numbers in the national lottery! Afterwards we go to sleep and there is still music outside...



Morgen haben wir eine echte Hammer-Strecke vor uns aber mit Möglichkeiten abzuküren, wir werden also mal sehen was da auf uns zu kommt...

Tomorrows way will be quite tough but there should be possibilities to shorten it. We'll see what's ahead of us then...

Glenbeigh to Derrymore

Glenbeigh nach Derrymore / Glenbeigh to Derrymore


Drecksweg!

F*** this! 



Heute kamen wir zum ersten Mal an den Punkt wo wir wirklich darüber nachdachten abzubrechen. Aber fangen wir von vorne an.

Today we were at the point where we were seriously considering to quit. But lets start at the beginning.



Der Tag begann wunderbar. Nach einem guten Frühstück und bei Sonnenschein machten wir uns auf den Weg über eine Hügelkette und durch ein Tal. Auf dem Weg sahen wir auch die zwei bisher wohl putzigsten Schafe überhaupt - wir nennen sie Himpelchen und Pimpelchen. Hier überholt uns zum ersten Mal eine internationale Truppe wandernder Leute allen Alters (sie kamen aus Frankreich, Luxenburg, Irland, England... wirklich bunt), die wir heute noch das eine oder andere Mal zu Gesicht bekommen würden. Aus dem Tal ging es einen Berg hinauf, rechts von uns ging es steil abwärts mit Blick auf die wundervolle, blaue Bucht. Es war atemberaubend schön und echt das Material für Postkarten.  

Tweedledee and Tweedledum

The way begins beautiful today
Blue, so blue!


The day began nicely. We had a great breakfast and started into a sunny day when the path led across some hills and a valley. On that passage we saw the two cutest sheep of our vacation so far, we call them Tweedledee and Tweedledum. Here we met an international group of hikers of all ages for the first time (they were from France, Luxembourg, Ireland, England... a realy diverse group), and we would meet them again on several occasions of the day. From the valley our way led up a mountain, to our right the cliffs fell into the beautiful, blue bay below. The sight was breathtaking, material for postcards!  



Von dort ging es runter und durch einen Wald und wieder ueber die leidigen Wiesen die durch den vielen Regen wieder einmal sehr aufgeweicht waren. Und auch hier gab es wieder Weidetreppchen... Ganz am Ende wurden wir von einem der Maedchen der Truppe ueberholt und sie sprang leicht wie eine Feder (schwupp rauf, schwupp runter) ueber die Treppchen am Weidezaun waehrend es sich bei uns eher so anhörte: bumm, bumm, bumm, bumm,... umdrehen.... bumm, bumm, bumm, bumm. Frustrierend!

you can actually see Cahersiveen... far, far away

From there things went downhill pretty fast - both literally and figuratively. We walked through a forest and then some more muddy fields (you probably guessed it!). And of course there were some more of the ladders we have come to love so much... Towards the end of the fields, one girl from the international group walked past us easily and flew over the last ladder, light as a feather (swiftly up, swiftly down) while for us it sounded more like: thud, thud, thud, thud... turning around... thud, thud, thud, thud. Frustrating!  


Von da an ging es über Feldwege. Endlose, zähe, ermüdende Feldwege. Die Sonne knallte uns auf den Kopf und während wir zuvor noch gejammert hatten weil es so viel regnete beschwerten wir uns jetzt über die schwüle Hitze. Nie zufrieden. Nach einer kilometerlangen kerzengeraden Strecke kam unser aller totaler Tiefpunkt. Wir mussten eine Kuhweide ueberqueren und versanken bis weit ueber die Knoechel - und zwar nicht nur im Matsch. Ab dann war der Weg eigentlich nur noch ein Sch....weg. Mehrmals bot Iris an das sie noch von unserem nächsten B&B einen Rückflug buchen konnte, so tief saß der Frust. Auf dem letzten Stück konnten wir vor lauter wucherndem Gestrüpp kaum laufen und alles was wir sagten begann mit einem leisen (oder auch mal sehr lauten) fluchen.

What followed was a seemingly endless, tiring paved way. The sun was burning in the sky and where we'd been complaining about the rain only two days before, we were now complaining about the humidity and heat. We're just never happy. After several kilometers we hit rock bottom. We had to walk over a meadow with cows where we stood up to our ankles - not in mud! From then on, the path just got worse and worse. Multiple times Iris offered to book an early flight home at our next B&B, it really was that bad. On the last passage we could hardly walk because of all the bushes overgrowing our marked way and everything we said would start with a curse (sometimes very silently, but sometimes also very loudly and very angry).



Vollkommen am Ende erreichten wir eine Kreuzung und wurden dort stinkend wie wir waren von der Farmhouse-Besitzerin Katherine abgeholt. Sie fuhr uns mit dem Auto zu ihrem B&B - eine Strecke die wir ohnehin nicht mehr hätten laufen können. Kurz darauf kommen auch die Mutter und Tochter aus Vancouver an, die wir an unserem Aufbruchtag gleich nach Killarney getroffen und dann aus den Augen verloren hatten. Bald darauf sassen wir dann am Kamin mit Tee und Muffins bis die Welt wieder ein wenig besser aussah. Auch die beiden Kanadierinnen hatten den Tag heute ähnlich zugebracht (stinkend und fluchend) - aber sie hatten die unliebsame Strecke über den Kuhacker dreimal machen müssen! Also egal wie schlimm es aussieht - es geht immer noch ein bisschen schlimmer. Allerdings hatte David inzwischen eine dicke Blase am Fuss daher ist es gut das wir den naechsten Tag eher entspannt angehen wollen. Wir wollen nur bis Cahersiveen laufen, was ungefähr zehn Kilometer entfernt am Meer liegt.

Finally we reach a street corner where the owner of the next B&B has agreed to pick us up and drive us to her farm, so Katherine picks us up, smelly and exhausted as we are, and drives us up to her farm - a way we would have not been able to walk anymore. Shortly afterwards, the mother and daughter from Vancouver arrive here as well - we had met them on our first day, just outside Killarney, but lost sight of them in the National Park. Now we sit in the parlour by a fireplace, drink tea and eat muffins and things are starting to look better. The Canadians have spent the day quite like we had (smelly and cursing) - but they had to walk the horribly meadow three times in a row! So, no matter how bad it looks... it can always be worse! David has a huge blister on his foot now and he can hardly walk, so it is good our day tomorrow will be comparably short. We only want to walk to cahersiveen, which is about ten kilometers downhill by the sea. 



In der Nacht kommt eine Gruppe Amerikanischer Highschool Schüler an, die auch in diesem B&B wohnen. Doch da sind Iris und Anna schon lange im Bett, ebenso die Mutter aus Vancouver und nur David und die Tochter sind noch wach um die anderen Gäste auch zu sehen. Übrigens hat es inzwischen auch schon wieder zu regnen begonnen. Aber auch das ist ja nichts Neues. Jedenfalls haben wir beschlossen keinen Rückflug zu buchen. Wir ziehen es durch. Kann ja nur besser werden. Tut uns leid das von dieser Strecke kaum Fotos existieren, Anna war zu genervt, um zu fotografieren - Leser unseres letzten Blog erinnern sich sicher an den Weg von Rates nach Barcelos, da war das auch so... Morgen gibt es wieder mehr zu sehen!  

There will be a group of six American high school students staying at the B&B tonight as well. But by the time they arrive, Anna and Iris as well as the canadian mother are long in bed, it's only David and the daughter that actually see the students. By the way, it has started raining by now. But the's nothing new. Anyways, we have decided not to fly home early. We'll get through. It can only get better from here. Sorry that there are hardly any pictures of this passage, Anna was to annoyed to take pictures - readers of our last blog may remember the passage between Rates and Barcelos, where it was quite similar... Tomorrow will be better, we promise!

Donnerstag, 5. Juli 2012

Glencar to Glenbeigh

Glencar nach Glenbeigh / Glencar to Glenbeigh

Nach dem Regendesaster gestern haben wir heute morgen Sonnenschein. Da sieht die Welt gleich wieder besser aus. Also können wir jetzt auch über die Skurrilitäten des Climber's Inn berichte:

After the rainy desaster of yesterday, we have the first sunny day today and the world looks a whole lot better in the sun. This gives us the opportunity to tell you about the curiosity that is the Climber's Inn:



Das Climber's Inn in Glencar ist die älteste Herberge Irlands. Das Gebäude dient aber nicht nur als Herberge. Es ist gleichzeitig ein Pub, ein kleiner Supermarkt, die Post, die Bank, die Kirche... und alles unter der Aufsicht einer einzigen Frau. Hier eine Anekdote:
Gestern kamen wir, ihr erinnert euch, im strömenden Regen tropfnass und erschöpft an. Es war alles sehr verlassen, nur im Laden saß eine ältere kleine Frau an derKasse. Wir gehen hinein, grüßen und fragen wo wir uns melden können wenn wir eine Reservierung haben. Da meint sie: Eine Tür weiter, im Pub. Wir uns also bedankt, auf wiedersehen gesagt (was sie übrigens zurück gesagt hat!) und gehen in den Pub. Hier gibt es eine Klingel, wir warten eine Weile... und dann kommt die selbe Frau hinter den Tresen, strahlt uns an, grüßt freundlich: Hallo! Wie geht es euch, wo kommt ihr denn her? Wir sind im ersten Moment irritiert, aber zu erschöpft um uns wirklich darüber Gedanken zu machen. Sheila, so der Name unserer skurrilen Wirtin, nimmt uns mit zu unserem Zimmer. Erst später lachen wir über das Ganze.
Ebenso skurril ist es, das die Öffnungszeiten der verschiedenen Institutionen des Climber's Inn unterschiedlich sind (Laden von 9-17 Uhr, Post ab 9:30, Bank erst ab 10) - und dabei haben die alle den selben Eingang und sogar den selben Schalter!
Eines muss man dem Climber's Inn aber lassen. Die Duschen waren bisher die besten, mit richtig Wasserdruck sogar, das tat mal richtig gut. Wir essen an dem Abend im Pub und spielen eine Runde Billiard, bevor wir auch schon wieder in die Betten fallen. David meint noch so lange schläft er normal nicht einmal Sonntags.

David playing billiard at Climber's Inn


Climber's Inn is the oldest hostel in Ireland. But it is not only that. It is also a pub, shop, postoffice, bank and probably also church for the entire area of Glencar. And all of it is managed by one woman. Here's the story:
Yesterday we arrived at the Inn, you will remember, drenched and exhausted. Everything looked very empty, only in the shop we found a woman sitting behind the counter. We asked her where we had to go with our reservation and she instructed us to go next door, into the pub. So we said goodbye (which she said back) and left to enter the pub. Here we rang the bell and waited for a while. Then the same woman appeared behind the bar, greeting us happily 'Hello! How are you, where did you come from?' For a brief moment we are confused, but then again we're too tired to bother. Sheila, so the name of our host, takes us to our room. Late we would laugh about how strange this place actually was.
Also, the opening hours of the various different dunctions of the Climber's Inn differ (shop's open from 9 am to 5pm, post office from 9 am to 1 pm, bank opens only at 10 am...) - but they all have the same counter! 
But one thing we have to admit: the Climber's Inn had the best showers we've had so far, hot and with actual water pressure, we really enjoyed it. That evening, we ate at the pub and played some billiard before falling into our beds eakly. David says he normally never even sleeps that long on a sunday.



Diesen morgen hatten wir Frühstück auf viertel vor neun angesetzt, aber als wir hinunter kommen ist niemand da, was wir seltsam finden. In der Küche steht alles bereit also beschließen wir kurzentschlossen unser Frühstück selbst zu machen. Als wir da sitzen und essen kommt plötzlich Sheila herein gestürmt, total verhuscht, und meint sie hätte verschlafen. Wir finden es skurril, aber das sind wir inzwischen ja schon gewohnt.

Today in the morning we had asked Sheila for breakfast at quarter to eight. When we get downstairs however, no one is there. Everything is in the kitchen so we decide to prepare our own breakfast. When we sit in the dining room afterwards, just finishing up, Sheila storms in, apologising, telling us she had overslept. Strange... but we're used to that by now. 


Wie gesagt ist es heute der erste sonnige Tag und so ist unsere Wanderung heute sehr viel angenehmer. Wir durchqueren satte Wälder und Felder und haben heute auch keinen so schweren Aufstieg vor uns. Wir kommen auch am Fluss Caragh vorbei, einem der saubersten Flüsse der Welt! Gegen Ende der Etappe haben wir zwei mögliche Entscheidungen - eine etwas längere Strecke am See entlang oder die kürzere Strecke über das 'Windy Gap' einen kleineren Berg von dem aus man schon den ersten Blick auf die Bucht haben wird. Wir entscheiden uns für letztere Option und erklimmen nach einer kleinen Mittagsrast das Windy Gap.  

sunny day on our way to Glenbeigh

Caragh river

sheep on our way
looking back at Glencar
Lunch near the Windy Gap

 
Glenbeigh as seen from the Windy Gap

As mentioned before, today is a sunny day and the walk is so much nicer that way. We're crossing through green forrests and fields and we have no tough mountain pass today. We walk along the river Caragh - which is one of the cleanest rivers in the world! Towards the end of our day we can choose between a slightly longer walk along a lake or a shorter way over a small hill and the 'Windy Gap'. We pick the latter and after a short liunch rest are rewarded with a lovely view of the bay below.

Unsere Stimmung ist wieder gut, auch wenn doch so langsam die Blessuren an den Fuessen zum Vorschein kommen. Wir erreichen Glenbeigh am Meer und unser B&B - das Village House. Hier haben wir zwei Zimmer. David bekommt ein Zimmer ganz für sich und Iris und Anna teilen sich ein pinkes Zimmer! Zur Teezeit gibt es auch leckere Ingewerkekse, die es Anna wirklich angetan haben. Wir machen schon Pläne was wir alles mit nach Hause nehmen wollen sobald wir wieder in Killarney sind (Anna: Ingwerkekse! David: Den leckeren, dicken Bacon!) Heute abend sind wir mit den Belgierinnen vom ersten Tag  hier im Pub verabredet und wir freuen uns schon darauf zu hoeren wie es ihnen ergangen ist. Es gibt Live Musik und das Essen dort soll lecker sein. Also jetzt noch ein wenig ausruhen und dann geht es los.

pink room at Village House
Ssunset in Glenbeigh

 Our mood is much better than yesterday, even though by now our feet begin to complain more often. We reach Glenbeigh, a town by the sea, in the afternoon and arrive at our B&B, the Village House. Here we have two rooms tonight. David is sleeping in one on his own while Iris and Anna share one - their room is bright pink!! Later we meet in the parlour of the B&B and there are delicious ginger cookies with the tea. Already we begin making plans about what we will buy to take home with us once we reach Killarney (Anna: Ginger cookies! David: the thick bacon they have for breakfast!). Tonight we will meet the three belgian women from the first day in the pub, we're looking forward to hearing how they have done and if the mother's knee is better now. There will be music and the food is good. At night, already in bed, we see the beautiful sunset from our window. A lovely end for a good day of hiking.

Bridia Valley to Glencar

Bridia Valley nach Glencar / Bridia Valley to Glencar


Es gibt nicht so viel zu sagen. Ein super Fruehstueck als Start fuer einen schlimmen Tag. Vielleicht war das Fruehstueck auch ein wenig ueppig? Sandy fragte uns ob wir Toast und Müsli wollten oder ein 'Full Irish Breakfast'  zu dem Anna und David gerne zustimmten. Gebracht wurde ein großer Teller für jeden, mit dickem Speck aus der Pfanne, kleinen Würstchen, Frikadellen und Spiegelei, dazu gabs Toast und Ketchup. Herzhaft, üppig, und verdammt viel. Der Morgen begann mit üblem Regen, eigentlich wollte keiner von uns wirklich das gemütliche Haus von Sandy und John verlassen. Aber wir mussten ja wohl. Also hüllten wir uns in die volle Regenmontur: Rucksackschutz, Regenjacke und über das ganze noch die Regencapes, und machten uns auf den Weg. Der Aufstieg zum nächsten Pass begann direkt neben dem Stepping Stone - der Weg war steil und schlammig (Überraschung!) und die Schafe waren uns auch nicht gnädig...

rainy morning at the Stepping Stone

There is not much to say about this day. We had a great breakfast to start a terrible day. Perhaps the breakfast was a little too big even. Sandy asked us if we wanted toast and cereal or if we'd like a 'full irish breakfast' to which Anna and David curiously agreed. She then deliverd two large plates with thick bacon, sausages, black and white pudding (which is apparently a specialty here), and a fried egg, with toast and ketchup. Savoury, delicious, and hell of a lot of food to start the day. The morning was very rainy and none of us really wanted to leave the cosy house of Sandy and John. But we had to. So we put on our full rain gear consisting of rain jackets, backpack-covers and a large rain cape and left. The path towards the pass started right behind the Stepping Stone, it was steep and muddy (surprise!) and the sheep showed us no kindness either...  


Wir kletterten in leichtem Nieselregen den Pass hinauf, wobei wir mehrmals ziemlich ausser Atem kamen und Anna auf Iris und David auf Beide warten musste. Aber das war ja schon die Regel. Oben angekommen wurde aus dem leichten Nieselregen wieder ein Regen und wir kletterten ein Bachbett hinab praktisch dem Wasserfall folgend, dabei hörte es sogar mal auf zu regnen. Uns kamen zwei Frauen aus Ohio entgegen, die noch sehr frisch wirkten und uns sagten das die Strecken die vor uns lagen angenehmer werden würden als die hinter uns es offenbar gewesen waren. Das ermutigte uns doch etwas und als wir das Tal erreichten konnten wir sogar wieder lachen und haben uns selbst beglückwünscht, nicht aufgegeben zu haben.

Iris, walking up the pass


David, looking down at the next valley

Irish swamp


Fortunately the rain gets somewhat better as we climb the pass, turning into a slight drizzle. Repeatedley we got out of breath, Anna had to wait for Iris, David had to wait for the both of them - but that had been the rule lately, so he didn't complain. When we reached the top, the drizzle turned to rain again and on our way down the rocks - probably it was a waterfall under different circumstances - it stopped alltogether for a bit. Here we also met two women from Ohio who seemed utterly relaxed. They told us the way ahead of us was not as straining as the past two days had apparently been. That did give us some hope to continue and when we reached the valley, we were actually laughing about the pass and were congratulating ourselves for getting this far already.  


Der Weg geht weiter durch ein Stück Moor am Ufer eines Flusses, wo wir unter wachsamem Blick der weidenden Kühe nach einem trockenen Weg suchen. Mehrmals müssen wir über große Bäche springen um die es kein Drumherum gibt aber wir meistern es und erreichen schließlich einen richtigen Weg! Da geht es einem gleich viel leichter von der Hand.

following the river

The way continues through a swampy region around a river. Carefully watched by the nearby cows, we are looking for the driest possible way across and have to jump water streams on several occassions. But we manage quite well and finally reach a real paved passage! Here we continue more easily for a while.


Nachem wir eine Familie verängstige Schafe etwas vor uns her gescheucht haben (nicht absichtlich, aber sie haben uns einfach nicht vorbei gelassen sondern sind einfach immer vor uns her gerannt) erreichten wir eine richtige Landstraße, die an einem großen See entlang führt, den wir wohl umrunden müssen. Und hier holt uns der nächste Wolkenbruch ein! Ohne Möglichkeit uns unterzustellen müssen wir weiter marschieren. Aus unseren Schuhen schwappte bei jedem Schritt das Wasser, die Nerven liegen blank als wir im strömenden Mistwetter der Straße folgen müssen, wo die Autos und Laster auch fahren - und zwar mit wahnwitziger Geschwindigkeit! Mehrmals müssen wir uns ins Gesträuch retten. Als wir ein Schild erreichen das uns mitteilt das uns noch 4km von unserem Tagesziel Climber's Inn trennen wird uns klar - das sind die berühmten 4km aus der Hölle.


After literally chasing a family of sheep before us for a while (not on purpose! They just did not let us walk by them but instead kept running away whenever we came close) we reach a paved road leading around a large lake. Here, we are surprised by the next heavy shower - really torrential rain! We have no possibility to find shelter so we have to continue walking along the road. We have water in our shoes and in our sleeves, the nerves are on edge as we have to walk on the road where cars and trucks pass us by at insane speed, forcing us to throw ourselves into the bushes every now and then. When we see a sign telling us there are another 4 km between us and our hostel - the Climber's Inn - we realise in shock: these will be the infamous four kilometers out of hell!



Und tatsächlich - dieses letzte Stück zieht sich wie Kaugummi. Wir laufen nurnoch wie auf Autopilot, keiner redet, die Lieder sind verstummt, die Stimmung ist im Eimer. Anna ist nicht sicher ob das Regen ist, das da ihr Gesicht runterrinnt, oder Tränen... Aber schließlich erreichen wir doch das Climbers Inn. Und als wollte sie uns ins Gesicht spucken kommt nun die Sonner heraus.

our room at Climber's Inn - and outside: the sun!


And yes - those 4 kilometers seemed to have no end to them. We have fallen into a trance like walk, no one is talking, no one is singing, the mood is ruined. Anna is not sure if it is rain pouring down her face or tears... but finally, we reach Climber's Inn. And as if to spit us in the faces, the sun comes out...



Es gibt einiges zu erzählen über das Climber's Inn, aber heute sind wir dazu zu erschöpft. Dazu also morgen mehr...

There are many curious things about Climber's Inn we want to share with you, but we are way too exhausted today. So more on that tomorrow...


Black Valley to Bridia Valley

Black Valley nach Bridia Valley / Black Valley to Bridia Valley


Gestern in der Kueche der Herberge, im Gespräch mit anderen Wanderern, kamen wir uns noch wie echte Weicheier vor, weil wir fuer uns die naechste Etappe in Bridia Valley unterbrechen wollten. Alle Anderen würden weiter wandern bis nach Glencar, was etwa doppelt so weit entfernt war und bedeutet hätte zwei Pässe zu überqueren. Heute, nach diesen 10 Kilometern sind wir total froh dass wir es getan habe denn niemals haetten wir die ganze Strecke geschafft.
Aber fangen wir am Anfang an. 

foggy morning in Black Valley


Yesterday in the kitchen of the hostel, talking to the other hikers, we felt like total wussies for having planned to walk only 10km today, while everyone else would walk on to Glencar, which was about twice as far and had two mountain passes to overcome. Today, after those 10km, we're eternally grateful that we can stay here for the night - because we would not have been able to do the second part today.
But first things first.



Nach einem leckeren Fruehstueck mit Müsli, Toast und Schwarzem Tee sind wir vergnuegt und neugierig auf das, was vor uns liegen mochte, aufgebrochen und zwar in einem ganz leichten Regen. Die Strecke fuehrte durch Cummeenduff Glen stetig aufwaerts und wurde praktisch mit jedem Schritt matschiger und matschiger. Irgendwann verließen wir die Straße und mussten durch matschige Schafweiden klettern und einen kleinen Pinienwald, in dem angeblich ein geheimer Wikingerschatz verborgen lag - auch hier war es sehr matschig. David ging voran und versuchte einen halbwegs gehbaren Weg auszumachen, was er nach einer Weile aufgab. Denn es gab keinen. Und so erreichten wir ueber Steine springend und kletternd den Pass der uns von unserem Tagesziel trennte. Hier waren denn auch endlich Schafe, viele, viele Schafe ueber deren Weiden wir gehen mussten, mit Weidetreppchen ueber Weidetreppchen. Am Anfang waren diese noch witzig, aber nach dem sechsten oder siebten Treppchen war der Spaß irgendwie raus... Die Treppchen haben nur eine gefährlich biegsame Holzstange als Geländer und mehr als einmal sieht man uns das 'oh Gott oh Gott bitte nicht runterfallen' an.

Just walking in the rain...


After a delicious breakfast with cereal, toast and black tea, we started our day cheerfully and excited for what new things we would see today. There was a slight drizzle and fog in the Valley. The way led us through Cummeenduff Glen upwards and with every step we took, the street turned more muddy until we left the paved way altogether and had to climb through muddy fields and a small pine forest with a suppossed viking treasure hidden somewhere in it - also very muddy. David marched ahead, trying to find the least muddy path, but he gave up on that after a while. Because there was none. We began a slow climb up the pass between us and our destination Bridia Valley, having to jump from rock to rock to not fall into the mud. There were many sheep here as well and we had to climb many, many small ladders over fences (they were funny at first, but after the sixth or seventh, the fun was kind of gone...). The ladders have only a very bendy wooden plank to hold on to and more than once you can see the 'oh gosh... oh gosh, please don't fall over!' in our faces. 



David stellt hier zum ersten Mal die Theorie auf dass die Schafe ganz offensichtlich gezielt den Weg als Toilette benutzen, was die Wanderung zusätzlich erschwert da wir versuchen zu vermeiden in etwas zu treten was... nicht Matsch ist. Der Weg fuehrte weiter praktisch durch ein Bachbett welches aber nun leider komplett ueberschwemmt war. Die Folge: fuer die 10 km haben wir 5 Stunden gebraucht und wir kamen dreckig, patschnass und mit Schlamm bedeckt in der Herberge an. Während der ganzen Zeit war der Anblick der Landschaft wirklich atemberaubend, wir konnten es nur nicht so richtig geniesen. Angeblich, laut Buch, sieht man von unserem Weg aus auch den höchsten Berg Irlands, Carrauntoohill, aber davon sehen wir vor lauter Nebel ohnehin nichts.


Up we go...

David resting with irish hikers
At some point in time David suggested the theory that the sheep purposely used our marked way as toilet, making the walk additionally complicated trying to avoid stepping into something that is not really mud. The way continues through a muddy river bed, a swamp and finally up the mountain through rocky fields and indeed more swamp. The result of it all: the 10km keep us busy for more than five hours, we're muddy, sweaty, wet to the bones from the rain when we arrive at the B&B. While the scenery is breathtaking, we can't really appreciate it because we're so exhausted. Supposedly, according to our guide book, we should be able to see the highest peak of Ireland from our way - Carrauntoohill. But we wouldn't know, since everything around us is hidden behind fog and clouds.     


Im Stepping Stone B&B wurden wir fuer alles entschaedigt. Die beiden herzlichen Besitzer Sandy und John brachten uns in ein heimeliges Zimmer und nachdem wir erfrischt aus der Dusche kamen gab es Tee und Scones und wir lagen auf der Couch vor dem Kamin. Sandy erzählt uns das sie und John das Haus vor Jahren als völlig heruntergekommene Ruine gefunden und gekauft haben und in Eigenarbeit alles wieder auf Vordermann gebracht haben um es in ein Café und B&B für Wanderer, die das Tal passieren, zu verwandeln. Sie zeigt uns auch Bilder von der Ruine. Eine großartige Leistung!! David hat sich auf der Stelle mit dem Haushund Lily, eine Bichon Frise Dame, angefreundet, sie liegt jetzt auf der Couch neben ihm und lässt es sich ebenso gut gehen. Das Leben ist doch schoen.

looking at Bridia Valley


At the Stepping Stone B&B however, we are rewarded for our exhausting hike. The owners Sandy and John give us a warm welcome and take us up to a cosy room. After a shower, tea and scones await us in the living room by a fireplace. Sandy tells us that she and John had found this place some years ago when it was just an abandoned ruin and they rebuilt everything themselves, turning it into a lovely café and B&B for the people passing through the Valley. She also shows us pictures of what it looked like before. Amazing what they did with the place! David quickly befriends their dog Lily, a Bichon Frise lady, and now she sits next to him on the couch, enjoying the evening as well. It's a wonderful life after all. 


Abends hat John fuer uns lecker gekocht und wir probieren die ungewöhnlichen aber super leckeren, hausgemachten Eissorten (zum Beispiel Schokolade/Chili oder Anis). Und tatsächlich kam am späten Abend nochmal die Sonne raus, von der wir den ganzen Tag nichts gesehen haben. Doch wir sind müde und gehen früh schlafen, während irgendwo draußen ein Schaf hartnäckig 'määähhhhh' ruft. Auch eine Art, Schäfchen zu zählen...

evening in Bridia Valley
Didn't see any of these mountains before, I swear, they just showed up!

In the evening, John prepares dinner for us and we get a taste of their delicious, unusual homemade ice cream (for example chocolate/chili or aniseed). Surprisingly, in the evening the sun decides to show up for a while after we have not seen it all day, but we go to bed early while somewhere outside, a sheep keeps calling 'baaaaahhhhhhhh'. That's also a way to count sheep...

Killarney to Black Valley

Hallo,
endlich haben wir mal Internet welches etwas laenger haelt und werden einen kurzen Ueberblick geben ueber die Wanderung bisher. Ausfuerlich schreiben wir dann in zwei Wochen und dann kommen auch Fotos von dieser wundervollen Landschaft (es ist eine irische Tastatur, also bitte evtl. Fehler entschuldigen, sie werden spaeter korrigiert)

Hello also to our english speaking friends. After some difficulty and trouble finding an opportunity to post something on our blog, we finally got a chance to update you on our walk. Trouble is... due to exhaustion and usually weak internet connection, the posts are not entirely complete yet. Therefore, there will only be short German posts, no pictures, the 'light' version, so to speak. Do not panic :) Once we're home, we will write a large report here, also including many, many pictures AND of course an English version for everyone to enjoy our walk along the Kerry Way.



Killarney nach Black Valley / Killarney to Black Valley

Endlich sind wir angekommen, Killarney ist wirklich eine wunderhübsche, kleine, bunte Stadt und wir finden auch sehr schnell das Sugan Hostel (sehr empfehlenswert) und beziehen unser 4-Bett-Zimmer mit eigener Dusche, direkt über dem Pub Kelly's Korner (das Fenster ganz Rechts im Bild ist unseres!). Praktisch sofort machen wir uns auf den Weg die Stadt zu erkunden und bei der Gelegenheit auch gleich ein wenig Proviant für den ersten Wandertag zu kaufen. Da wir nicht wissen was uns erwartet begnügen wir uns mit Wasser und Keksen. Nachdem wir auch noch was gegessen haben beschließen wir den Abend in einem Pub gleich beim Hostel zu verbringen, zusammen mit einer weiteren jungen Wanderin. Dort schauen wir Das Endspiel der Europameisterschaft (Italien : Spanien) und der Laden ist brechend voll mit Spanien-Fans. Später wurde auch noch Musik gespielt, aber so lange sind wir nicht geblieben. Aber da unser Zimmer ja direkt über dem Pub ist hatten wir trotzdem etwas davon. Im vierten Bett in unserem Zimmer ist nun auch ein junger Mann, der mit seiner Mutter und Schwester (im Zimmer nebenan) Irland besucht. Er erzählt uns noch an diesem Abend praktisch seine ganze Lebensgeschichte. David hatte erst Angst er könne wohl nicht schlafen aber innerhalb von 5 Minuten waren wir doch alle fest eingeschlafen.

                                                                  Sugan Hostel in Killarney

rainy Killarney

We've finally arrived in the lovely, colourful (yet rainy...) town of Killarney. Our hostel - the Sugan Hostel - is just around the corner from the bus station, looks already very inviting from the outside and has a very great atmosphere. We have a four-bed-room here, just above the pub Kelly's Korner (the window to the very right in the picture was ours!). Immediately after delivering our heavy backpacks to the room, we move out to explore town and get our first taste of Ireland, we also buy some supplies for the journey tomorrow, just water and cookies, because we are not yet sure what to expect. In the evening we go to the Pub next door for our first Guiness, together with another young woman we met in the Hostel. We watch the finale of the Euro-Championship (Italy : Spain) here with many excited Spain-Fans. Later, there is some live music, but we don't stay long enough to because we will get up early tomorrow. But since our room was directly above the pub, we still heard the music. The fourth bed is now occupied as well by a young man who is here with his family (mother and sister, who have the room next door) and he tells us his life story that very same night. Then we switch off the lights. David was worried first that he might not be able to sleep because of the music and the light from outside but we do all fall asleep within the next five minutes or so.



Nachdem wir eine gute Nacht in unserem urigen Hostel verbrachten und ein Frühstück aus Toast mit Erdnussbutter zu uns genommen haben geht unser Weg durch den Nationalpark, vorbei am sehr, sehr dekorativen Muckross House zum Torc Wasserfall. Diesen muessen wir hinaufkletter, was fuer David praktisch kein Problem war da er schwupp wie eine Gebirgsziege nach oben sprinten konnte, waehrend Anna und definitiv ich doch ziemlich zu keuchen hatten. Aber oben wurden wir mir einer wundervollen rundum Sicht belohnt und der Weg zog sich dann ueber den Gebirgskamm Esknamucky Glen (Anna liebt diesen Namen!!!) durch ein absolutes Sumpfgebiet. David voran haben wir uns muehevoll durch den teilweise knoecheltiefen Matsch getastet und waeren nicht manchmal Bretter gelegt worden waeren wir sicherlich im Irischen Moor verschwunden. Anna versank einmal mit einem Bein so tief im Morast das wir Angst hatten sie verliert ihren Schuh.

Muckross House

Torc Waterfall
the Way leads through Esknamucky Glen
 
And it's only the first day...
After a pleasant stay in the little Hostel and a breakfast of Toast with peanutbutter, we start our journey in the National Park of Killarney, past the very impressive Muckross House and the Torc Waterfall. At the latter, we have to climb many steps up the hill - which is very easy for David, jumping ahead like a young mountain goat while Anna and Iris follow very much out of breath already... But once we reach the top, we are rewarded with a marvellous view of the Killarney National Park and the way continues through Esknamucky Glen (Anna loves that name!!), a mountain ridge and swampy area. David always ahead we make our way through the mud, at times so deep it reaches the ankles. Had there nod been wood planks in place at some especially tricky areas, we would have surely vanished in the Irish swamps... Anna tripped once and her foot was so deep in the mud we worried she might loose her shoe!



Das Wetter war wie wir erwartet haben: zuerst Sonne, ein halber Kilometer weiter Regen, dann noch ein wenig Wind und wieder Sonne. Wir kamen einmal im stroemenden Regen angewandert und als wir um eine Ecke biegen sitzen drei belgische Frauen in der Sonne und schmieren sich ein Butterbrot. (Nur so dass ihr euch vorstellen koennt wie schnell es hier wechselt.)

Derricunihy Church near Galway Bridge


As we expected, the weather was very unpredictable: First sun, a 500 meters later heavy rain, somewhat further terribly wind and then, sun again. Just so you get the idea - we were walking in a heavy, rainy shower, turn around a corner and see three belgian hikers sitting in the sun, eating their lunches.   


Mittlerweile waren wir schon ziemlich schlapp und David begann sich ueber die in unserem Reisefuehrer angegebenen Entfernungen zu beschweren, waehrend ich egentlich schon eine Weile garnix mehr sagen konnte. Nachdem uns ein entgegenkommendes Maedchen sagte es sei "nicht mehr weit" zu einer Tee-Stube haben wir uns dann schweigend weitergeschleppt. Weiss nicht was fuer sie "nicht mehr weit" bedeutet aber für uns war es noch ziemlich weit. Endlich, endlich haben wir Brandon's Cottage erreicht und ein Sandwich gegessen, wir hatten ausser Keksen und Wasser nix dabei und waren jetzt doch etwas hungrig.

Upper Lake in Black Valley

By now we are pretty exhausted already and David begins to complain about the descriptions in our guide boo, Iris has not spoken a lot lately. After a young woman crossing our way tells us it is 'not much further' to a café or tea-room or whatever, we are quite relieved and drag our feed forward. We are not sure how she defines 'not much further' - but for us it was quite far enough. We walk around almost all of Upper Lage until we finally reach a place to sit and buy sandwiches - Brandon's Cottage. Since we only had cookies and water, we are actually starving right about now.  


Von der Teestube Brandon's Cottage zur Herberge war es noch eine knappe Stunde und so waren wir als wir dort ankamen ganze 8 Stunden unterwegs mit eigentlich wenigen Pausen. Fuer uns gab es also nur noch: duschen, Spaghetti kochen (ohne Fleisch), essen, mit den Anderen ein wenig stoehnen - die eine der belgischen Frauen hat starke Knieschmerzen, also überlässt Iris ihr einen unserer Knieschoner - und ab ins Bett. Morgen liegt eine verhältnismäßig kurze Strecke von knapp 10 Kilometern nach Bridia Valley vor uns, aber so wie unsere Muskeln im Moment weh tun werden wir für einen ruhigeren, kurzen Tag sicher dankbar sein...

From Brandon's Cottage - the tea house or café or whatever it was - it takes roughly another hour for us to reach our hostel in Black Valley. Which means we've been walking almost eight hours today, without many stops for rest really. Which means for us that day ended rather quickly: shower, prepare Spaghetti with tomato sauce, eat, complain a little with the others - one of the three Belgian women has a lot of pain in her knee, so Iris gives her one of our knee pads - and then off to bed. Tomorrow our journey will continue - it is just a short distance of roughly 10km to Bridia Valley but by the way our muscles hurt right now already, we will be quite happy to have this 'short' day.

Montag, 30. April 2012

Noch 8 Wochen

Nun, es sind noch 8 Wochen, ganz langsam rückt die Reise näher. Unsere Vorbereitungen für die Strecke  sind zum größten Teil abgeschlossen. Wir müssen noch ein paar Kleinigkeiten besorgen (wie zum Beispiel Regenkleidung) unsere Capes sind ja während der Wanderung auf dem Caminho leider kaputtgegangen. Für David, unser neues Mitglied in der Wandertruppe, haben wir am letzten Wochenende den Rucksack gekauft.
Wir haben die ganze Strecke in 11 Etappen eingeteilt, der zweite und dritte Tag wird jeweils etwas kürzer da wir von früher wissen das wir am zweiten Tag ziemlich erschöpft sind. Und genau in der Mitte liegt ein superkurzer Tag, praktisch ein Pausetag am Strand. Als Unterkunft haben wir eine gute Mischung aus Jugendherbergen und B&B's ausgesucht. Das wird bestimmt spannend.



Well, only 8 weeks left before we start the Ring of Kerry. Our preparations are more or less finished. We still have to buy a few minor things (like for example rain clothes) our raincoats from before did not make it through the caminho. For David, the new member of our little group, we bought a backpack last weekend, so he is good to go.
The walk is split into 11 stages, the second and third day will be a little shorter than the others because we know that on the second day we are always quite exhausted. And in the middle of the tour we have a really short day, more like a break day on the beach. For sleeping we picked a mix of hostels and B&B's. This will be so exciting